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Lichtspektakel im Akki-Haus

Dienstag, 20. Oktober - Samstag, 24. Oktober

Achtung – andere Zeiten als im gedruckten Jahresprogramm: Zugunsten „coronasicherer“ Veranstaltungsbedingungen hat das Projekt jetzt geänderte Zeiten und verzichtet auf eine Nachtpräsentation mit Eltern.

Wann:  20. – 24.10.2020, Di – Fr 10.00 – 16.00 Uhr, Sa 15.00 – 18.00 Uhr

Wo: Akki-Haus

Wer: ca. 60 besonders kunstinteressierte Kinder und Jugendliche von 10 – 14 Jahren

Wieviel: kostenfrei

Das Projekt ist ausgebucht.

Die Akkihalle verwandelt sich in ein künstlerisches Lichtspielhaus. Überdimensionale Kunstwerke vom Boden bis zur Hallendecke werden gemalt, gebaut, farbig beleuchtet und mit Lichtbildern überflutet. Tanz, Schattentheater, Video-Trickfilm, Computeranimation, Overheadprojektion und Musik erwecken alles zum Leben. So entsteht eine fantastische Welt aus abstrakten Kunstfarben und tanzenden Formen, goldglitzernden Kunsträumen, geisterhaften Erscheinungen und fliegenden Schatten, Lichtkunsttexten und Geschichten und einer begehbaren Riesenlaterne…

Vier Tage wird im Tanzstudio und in fünf Künstlerateliers experimentiert, geplant, gebaut, gefilmt und geprobt. Am Samstagnachmittag wird die große Ausstellung vorbereitet und gegenseitig wie eine Show als Lichtspektakel vorgeführt.

Für jedes Atelier bringen die beteiligten Künstler*innen einen speziellen Schwerpunkt und eine Grundidee mit, die mit den künstlerischen Ideen der jeweils ca. 10 Teilnehmer*innen gefüllt werden.

Um innerhalb der Ateliers auch ohne Abstand miteinander arbeiten zu dürfen, werden feste Gruppen gebildet. Ein Wechsel der Gruppen ist nicht möglich.

Zwischen den Ateliers gelten die gültigen Hygiene- und Abstandsregelungen. Mittags- und Spielpausen werden in den Ateliergruppen gemeinsam verbracht.

 Die Ateliers zur Auswahl:

Im Wartelistenformular kann man nach seinen Interessen drei Ateliers angeben, in denen man besonders gern mitarbeiten würde.

  1. „Goldräume“ (ausgebucht)

Wie Fantasiearchitekturen oder große Skulpturen erhebt sich in der dunklen Halle eine Gruppe weißer Kartonobjekte vom Boden. Teile sind mit Goldfolie überzogen, die im Scheinwerferlicht Lichtreflexe erzeugt. Man kann um sie herumgehen, durch ausgeschnittene Fenster lugen, goldene Geheimnisse hinter jeder Ecke finden… Darüber schweben seltsame Goldwesen. Sind das Dementoren aus einer Schatzkammer oder Aliens von einem anderen Stern?

 

  1. „Leuchtbilder“ (ausgebucht)

Positiv- und Negativformen auf bemalten und durchleuchtbaren Folienbahnen, die jeweils zu zweit hintereinander installiert von der Decke hängen, erzeugen eine irritierende optische Täuschung: die Bilder scheinen sich zu bewegen! Eine kreisrunde, 5 Meter hohe Riesenlaterne entsteht, in die man hineingehen kann und die durch das ganze Haus strahlt.

 

  1. „Schatten“ (ausgebucht)

Ob geheimnisvolles Schattenreich oder lustiges Schattenspiel, der Begriff „Schatten“ lässt sich mit vielen Phantasien verbinden. Hier werden mit dem eigenen Körper zu zweit oder dritt Buchstaben dargestellt. Deren Umrissschatten werden abfotografiert, im Rechner zu Worten zusammengesetzt und dann auf die Wand projiziert… So entstehen riesige, poetische Schattenbegriffe die auf ein 12 Meter langes Wandbild gemalt werden. Ergänzende Texte, Geschichten und Schattenspielprojektionen füllen die Worte zusätzlich mit Leben.

 

  1. „Licht-Bild-Film-Tricks“ (ausgebucht)

Orte und Figuren einer gemeinsam ausgedachten, gruseligen, märchenhaften oder absurden Geschichte tauchen in wechselnden Projektionsbildern auf, die sich alter Techniken bedienen (Spiegeltrick, Laterna-Magica-Effekt) oder moderner Filmtechnik (Stop Motion Trick und Realfilm): Geister im Rauch erscheinen lassen, tote Köpfe zum Sprechen bringen, selbst als Hologramm im Raum schweben oder Trickfiguren über die Wände laufen lassen … Hier wird gezeichnet, gemalt, gebaut, fotografiert und gefilmt.

 

  1. „Projektionslabor“ (ausgebucht)

Wie können Formen Bewegung ausdrücken und wie kann man sie per Film in Bewegung versetzen? Hier lassen die Künstler ihre Bilder laufen, hopsen, hin und her schweben, drehen und aneinander knallen. Langsam und schnell flimmern sie über eine Hallenwand und eine Bühne. Sie treffen auf Pappformen und auf Tänzer* innen, die sich dazwischen bewegen. Gemalt wird mit den Fingern auf dem I-Pad im Programm Tagtool. Auf dem Overheadprojektor werden Zeichnungen und Materialbilder zu begehbaren Riesenlandschaften; flüssige Mischungen erzeugen wabernde Farbwelten für eine Lichtkunstshow zu Musik.

 

  1. Tanzstudio „Formgestalter“ (ausgebucht)

Das Tanzstudio stellt die Frage andersherum: Mit welchen Bewegungen kann man Formen darstellen? Zum Beispiel: zackig und eckig im Maschinenrhythmus, organisch wachsend wie Pflanzen, blubbernd und schwebend wie Seifenblasen, kugelnd, wirbelnd, rollend wie in einer Welle… und: Welche Musik passt dazu? So entstehen Tanzimprovisationen und Choreografien, die mit den Filmen des „Projektionslabors“ auf der Bühne spielen können. Vielleicht stehen die Tänzer*innen plötzlich in einem Meer von Punkten, laufen durch rollende Farbbälle oder tauchen in Farbseen ein. Mit Tüchern, bespannten Reifen und weißen Riesenluftballons lassen sich die Farbformen „einfangen“ und mit dem eigenen Schatten kann man in die Lichtbilder eingreifen.

Details

Beginn:
Dienstag, 20. Oktober
Ende:
Samstag, 24. Oktober
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltungsort

Akki-Haus
Siegburger Str. 25
40591 Düsseldorf, Deutschland
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